Klimaticket OÖ: Preiserhöhung treibt Nutzer:innen weg – Land setzt falsche Prioritäten

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Linz, 3.April 2026. Was manche Medien im Februar als erfreulichen Anstieg der Klimaticket-Verkäufe feierten, entpuppt sich bei genauerer Analyse als Flucht vor der Preiserhöhung: Weil der Stichtag auf den 12. Jänner 2026 verschoben wurde, sind im Verkaufsergebnis massenhaft Jahrestickets enthalten, die sich Oberösterreicher:innen noch schnell vor der Preiserhöhung per 1. Jänner 2026 gesichert haben. Seither gehen die Abo-Zahlen kontinuierlich zurück. „Der vermeintliche Erfolg war eine Mogelpackung. Stichtage über den Jahreswechsel gehen zu lassen ist unseriös – und wer jetzt auf die Öffis umsteigt, zahlt drauf.” kritisiert Parents For Future OÖ.

Gleichzeitig fließen bis zu 9 Millionen Euro Landesmittel in eine Flugverbindung für eine Handvoll Geschäftsleute nach Frankfurt. Wer fliegt oder Auto fährt, wird subventioniert. Diese Prioritätensetzung trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen – und sie geht auf Kosten künftiger Generationen.

„Mit dieser Politik verfehlt OÖ sowohl seine eigenen Mobilitätsziele als auch die Klimaziele. Das ist ein Versagen auf ganzer Linie.” – Parents For Future OÖ

Unsere Forderungen an das Land OÖ:

  • Rücknahme der Preiserhöhung beim Klimaticket OÖ
  • Umwandlung des Klimaticket OÖ Regional in ein vollwertiges Klimaticket inkl. aller Kernzonen
  • Ausbau kostenfreier Park-&-Ride-Anlagen bzw. Kostenübernahme durch das Land
  • Einführung eines übertragbaren Klimatickets (wie in Salzburg und der Steiermark, Aufpreis: 100 Euro/Jahr)
  • Kostenlose Fahrradmitnahme als weiterer Attraktivierungsschritt